Die Mela von Pushkar und warum Gott Brahma nur einen Tempel bekommen hat

Indien Reisen

Nachdem ich im Oktober 2017 die Dörfer der Bishnois besucht hatte, beschloss ich noch einen Zwischenstopp in der alten Pilgerstadt Pushkar einzulegen. Zum einen fanden hier gerade die letzten Festival-Tage der Pushkar Mela statt und zum anderen wollte ich ein paar Zigeunerinnen wiedersehen, die ich hier vor ein paar Jahren kennengelernt hatte. Ich wollte ihnen Fotos bringen, die damals entstanden waren und ich wollte für meine Live-Reportage „Soul of India“ auch von ihnen noch etwas mehr über ihren Alltag erfahren. Es dauert gerade mal 4 Stunden, um von der Bishnoi-Gegend nach Pushkar zu kommen und so lag dieser kleine Abstecher fast auf meinem Weg.

Pushkar gehört mit seinem heiligen See zu den bedeutendsten religiösen Stätten in Indien. Der See soll entstanden sein, als dem Schöpfergott Brahma an dieser Stelle eine Lotusblüte zu Boden fiel und ihm ist diese Stadt auch geweiht. An jedem Tag zieht es Hunderte von Pilgern hierher, um den einzigen Brahma-Tempel des Landes zu besuchen und auch viele westlichen Touristen und Hippies haben Pushkar zu einem ihrer Lieblingsziele erkoren. Es finden sich neben unzähligen Tempeln auch endlos viele kleine Souvenir-Shops, Cafés, Gartenlokal und Dachrestaurants. Man findet sogar italienischen Cappuccino, Pizza, Nudeln und Lounge-Musik. Nur Fleischgerichte und Alkohol sucht man vergeblich. Denn als heilige Stadt ist Pushkar nicht nur strikt vegetarisch, sondern auch komplett alkoholfrei.

Einmal im Jahr, wenn über 10 Tage hinweg die große Pushkar Mela stattfindet, nimmt die Masse an Pilgern und Besucher allerdings ein Ausmaß an, das dieses Städtchen fast nicht mehr bewältigen kann. Alle Hotels sind ausgebucht und auf den kleinen Gassen wird man an manchen Tagen nur noch im Gedränge der Menschenmassen vorwärtsgeschoben. Grund dafür ist vor allem das religiöse Fest, das immer 10 Tage vor dem Vollmond des indischen Monats Kartik beginnt; aber auch der größte Kamelmarkt des Landes, der für Händler und Touristen gleichermaßen ein magnetischer Anziehungspunkt ist.

Laut der Mythologie wollte Gott Brahma am heiligen See eine Feuerzeremonie durchführen, bei der ihm seine Frau Saraswati assistieren sollte. Doch an dem Tag, den die Götter für diese besondere Feierlichkeit ausgesucht hatten, war Saraswati noch immer nicht erschienen. Da es undenkbar war, das Ritual ohne die Gemahlin des Gottes zu beginnen, beschloss Brahma das junge, hübsche Hirtenmädchen Gayatri zur zweiten Ehefrau zu nehmen.

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Es gab ein riesiges Fest, bei dem auch alle anderen Götter anwesend waren, und die Hochzeitsfeierlichkeiten zogen sich über mehrere Tage hin. Als Brahmas Ehefrau Saraswati endlich eintraf schäumte sie so vor Wut, dass sie ihren Göttergatten mit einer schlimmen Verwünschung belegte, der zufolge Brahma der einzige Gott sein sollte, den die Menschen vergessen würden und für den sie nur einen einzigen Tempel errichten werden. Und so kam es. In ganz Indien finden sich Abertausende von Tempeln, doch einen Tempel für den Weltenschöpfer Brahma kann man tatsächlich nur in Pushkar finden. Brahma, dem das Gezänke seiner Frauen zu viel wurde, verbannte daraufhin beide Gattinnen und man findet sie heute in Form von zwei Zwillingshügeln, in deren exakter Mitte der heilige See von Pushkar liegt.

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Immer dann, wenn sich das Hochzeitsfest von Brahma jährt, strömen die Pilger in die Stadt, da sie glauben, dass dann auch wieder alle anderen Götter anwesend sind und ihre guten Taten ganz besonders gut sehen können. Und so ehren sie Gott Brahma, besuchen seinen Tempel, baden im heiligen See und versuchen so viel gutes Karma anzusammeln wie möglich. Und mit den Pilgern kommen auch die Bettler, die den Besuchern hinreichend Gelegenheit für das Ansammeln guten Karmas geben wollen. Denn jede noch so kleine Spende wird von den Göttern als positive Tat registriert. Auch wenn viele der Bettler so verkrüppelt sind, dass sie nicht einmal laufen können oder sich mühsam mit Krücken fortbewegen müssen, finden sie irgendwie einen Weg, die Tage der Pushkar Mela im dann so lukrativen Städtchen Pushkar zu verbringen.

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Jedes religiöse Fest mit vielen Pilgern zieht natürlich auch immer die Händler an und in Pushkar waren es ganz besonders die Kamelhändler. Zum einen liegt der Termin für den Kamelhandel äußerst günstig. Die Ernte ist eingebracht und die schlimme Sommerhitze ist vorüber, so dass die Händler die Markttage mit ihren Tieren auf dem schattenlosen Mela-Gelände relativ gut überstehen können. Und zum anderen war Pushkar mit seiner Lage am Rande der Wüste Thar auch ein überaus idealer Ort, um mit Kamelen zu handeln. Früher trieben die Händler zur Mela-Zeit mehr als 30.000 Kamele in die Stadt und dieses Schauspiel war so atemberaubend, dass es irgendwann auch Scharen von Touristen und Fotografen anzog. Doch diese spektakulären Zeiten der Pushkar Mela sind leider vorbei.

Die Einheimischen berichten mir, dass die Zahl der Kamele schon seit vielen Jahren zurückgeht und dass es noch nie so wenige waren, wie in diesem Jahr. Zu einem großen Teil liegt diese Entwicklung sicher daran, dass das Kamel als Nutztier immer mehr von landwirtschaftlichen Maschinen und Autos abgelöst wird. Hinzu kommt aber auch der Umstand, dass angrenzende Bundesstaaten, die gerne Kamelfleisch verzehren, jedes Jahr nach Pushkar kamen, um hier Kamele einzukaufen, über die Grenze zu bringen und umgehend zu schlachten. Dies war der Landesregierung schon immer ein Dorn im Auge, da das Kamel zu den Kulturgütern Rajasthans gehört, und so wurde die Ausfuhr von Kamelen mittlerweile komplett verboten. Diese politische Entscheidung ist ein großes Glück für die Kamele, aber eben auch ein Pech für den Handel mit diesen imposanten Tieren.

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Wer mehr am Kamelmarkt als am Pilgertreiben interessiert ist, der sollte am Anfang der Mela-Zeit nach Pushkar kommen. Denn nur dann findet der Handel mit den Kamelen, Pferden und Rindern statt. Je näher der Tag des Vollmonds rückt, desto mehr stehen die religiösen Rituale im Zentrum des Geschehens, das ja ganz ursprünglich auch ein spirituelles Festival war. Als ich den Kamelmarkt in den Jahren 2012 und 2013 besucht habe, um ihn für meine Live-Reportage „Soul of India“ zu fotografieren, fand ich dort schon weniger Kamele vor, als ich es aufgrund diverser Reisebeschreibungen erwartet hätte. Trotzdem blieb das Markttreiben faszinierend und man konnte sich nicht sattsehen an dem Rausch an Farben und den vielen verschiedenen Gesichtern. Überall sah man Kamelzüchter, Zigeuner, Schlangenbeschwörer, Musiker, Tänzer, Bettler, Sadhus und Pilger. Doch schon damals war es schwierig, ein Foto zu machen, ohne einen Touristen mit aufs Bild zu bekommen. Und jetzt im Jahr 2017, als ich erst in den letzten Mela-Tagen in Pushkar eintreffe, ist es fast unmöglich.

Mela bedeutet so viel wie Zusammenkunft der Menschen und ist eine Bezeichnung für die großen, jahrmarktähnlichen Viehmärkte Indiens. Doch dieser Viehmarkt hat sich an den letzten Tagen des Festivals schon weitgehend aufgelöst. Sobald sich einer der wenigen noch verbliebenen Kamelbesitzer mit seinen Tieren in Bewegung setzt, wird er sofort von einer Schar chinesischer Fotografen verfolgt, die ihm mit ihrer kiloschweren Kameraausrüstung hinterherrennen, als ob es kein Morgen mehr gäbe und dies die letzten Kamel in ganz Indien wären. Der Mela-Ground wirkt trostlos und verlassen und mit den Touristen sind auch die Gaukler und Musiker verschwunden. Doch ich bin ja auch nicht wegen des Mela-Treibens hier, sondern um die Zigeunerinnen wiederzufinden, die ich vor ein paar Jahren fotografieren durfte. Und so mache ich mich auf die Suche.

Viele der Zigeuner von Pushkar hatten schon damals gemauerte Häuser, da die Regierung und verschiedene soziale Organisationen sich in den letzten Jahren sehr für einen besseren Lebensstandard dieser Minderheit eingesetzt haben. Mit einem Großteil des Geldes wurde der Bau fester Behausungen unterstützt, so dass etliche Zigeuner heute nicht mehr in Zeltverschlägen leben müssen. Und so sind meine Chancen nicht schlecht, die Zigeunerfrauen von damals wiederzufinden. Ich weiß zwar nur noch ungefähr, wo ich beim letzten Mal gewesen bin. Doch als ich meine Fotos herumzeige, werde ich von einem Haus zum nächsten geschickt und nach kurzer Zeit habe ich sie gefunden – „meine“ Zigeunerinnen. Während meiner vielen Reisen nach Indien habe ich immer wieder die Lager von Zigeunern besucht. Schon die Hindu-Frauen sind in meinen Augen ausgesprochen attraktiv und feminin. Doch während sie eher schüchtern und zurückhaltend sind, zeigen die Zigeunerfrauen ihre Schönheit ganz offen und begegnen einem mit überaus viel Selbstbewusstsein. Ihren Stolz mit meinen Fotos einzufangen, hat mich schon immer fasziniert.

Aus linguistischen Forschungen weiß man heute zweifelsfrei, dass alle Zigeuner der Welt ursprünglich einmal aus Indien gekommen sind. Und alle Sprachen der europäischen Zigeuner gehen eindeutig auf das indische Sanskrit zurück. Wie überall auf der Welt werden die Zigeuner auch in Indien ausgegrenzt und gehören einer der untersten Schichten an. Und wie in vielen Ländern schätzt man auch hier ihre Talente als Tänzer, Musiker und Gaukler.

Als erstes treffe ich Sunita wieder, die auf einem meiner absoluten Lieblingsfotos zu sehen ist. Sie freut sich über das Bild und erzählt mir, dass sie damals erst 16 Jahre alt und unverheiratet war. Nun hat sie einen Ehemann und schon zwei Kinder. Und ihre kleine, 9 Monate alte Tochter liegt friedlich schlafend in ihren Armen. Wir plaudern und ich will alles ganz genau wissen – ob ihre Ehe eine arrangierte Ehe war, wie frei sie sich in ihrer Ehe fühlt und ob sie mit ihrem Leben zufrieden ist. Als wir miteinander reden kommt ihre Mann Sukhpal nach Hause und setzt sich zu uns. Und als ich scherze und sage, dass man jetzt ja gar keine Frauengespräche mehr führen kann, schickt sie mit einer kleinen Handbewegung und ein paar knappen Worten wieder weg und er gehorcht, ohne auch nur im geringsten zu protestieren. Das hatte ich nun wirklich nicht beabsichtigt. Doch ich bin auch irgendwie beeindruckt und denke bei mir, dass diese Szene in einer konventionellen indischen Familie wohl kaum vorstellbar gewesen wäre. Später ergibt sich dann aber auch noch die Chance mit Sukhpal zu sprechen und was er mir erzählt erstaunt mich noch mehr. Wie die beiden sich kennengelernt haben, welche Prüfungen Sukhpal vor der Ehe bestehen musste und wovon die beiden träumen, das erzähle ich allerdings erst in meiner Live-Reportage „Soul of India“.

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Ein wenig später lerne ich dann noch die Eltern von Sunita kennen und treffe Sinduri, die beste Freundin ihrer Mutter. Auch von ihr hatte ich vor ein paar Jahren viele Fotos gemacht, da sie mir mit ihrem Stolz und ihrem forschen Auftreten ganz besonders aufgefallen war. Doch für sie sind die letzten paar Jahren leider nicht so gut verlaufen. Sie erzählt mir, dass ihr Mann sie und die 4 Kinder verlassen hat, um eine andere zu heiraten, dass sie nur schwer über die Runden kommt und dass sie keinesfalls noch einmal heiraten möchte. Ich hoffe aber trotzdem, dass es für sie wieder einmal einen Mann in ihrem Leben gibt. Denn auch im engen Familienverbund der Zigeunergesellschaft hat es eine Frau, die ganz alleine leben muss, ganz besonders schwer.

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Dann ist der letzte Tag der Pushkar Mela gekommen. Im heiligen See baden schon bei Sonnenaufgang Tausende von Pilgern, weil sie glauben, dass das Bad am Vollmondtag Kartik Purnima sie von allem schlechten Karma befreit und dem Nirwana näher bringt. Und in den engen Gassen schieben sich Massen zum hochverehrten Brahma-Tempel, um dem Gott, der die Welt erschaffen hat, zu huldigen. Überall brennen Räucherstäbchen, es werden Opfergaben verkauft und die Menschen können es kaum erwarten, dem See und dem Tempel nahe zu kommen.

Ich habe gehört, dass im Stadion, in dem während der gesamten Mela-Zeit viele Aufführungen und Wettbewerbe stattfinden, eine große Folklore-Veranstaltung zum feierlichen Abschluss der Mela abgehalten wird. Und da ich nichts anderes vor habe, beschließe ich vorbei zu schauen, habe jedoch den Verdacht, dass es sich dabei um ein recht touristisches Event handeln könnte. Wie immer laufe ich von meinem Hotel zum Mela-Ground, da an den Haupt-Tagen der Mela das gesamte Stadtzentrum für Tuc-Tucs und Autos komplett gesperrt ist und diese einen weiten Umweg um die Stadt herum machen müssen. Und schon nach kurzem fällt mir auf, dass heute außer mir kein einziger westlicher Tourist zu sehen ist. Ich wundere mich; denke aber nicht weiter darüber nach. Ein Fehler! Denn nach einem Kilometer ist mir klar warum. Ich stecke in einer kleinen Gasse, die zum Brahma-Tempel führt, hilflos fest und es gibt kein Vor und kein Zurück mehr. Solche Menschenmassen gab es an all den anderen Mela-Tagen, die ich bisher miterlebt hatte, noch nie. Tausende strömen zum Brahma-Tempel und da nur stoßweise Pilger eingelassen werden, stauen sich die Gläubigen in allen Gassen der verwinkelten Altstadt.

Als ich innerhalb von einer halben Stunde in keinster Weise vorwärts gekommen bin und von allen Seiten geschubst und gedrängelt wird, beschließe ich, diesem Hexenkessel irgendwie zu entrinnen. Ich erspähe auf der anderen Seite eine kleine Seitengasse und will versuchen, von dort irgendeinen Schleichweg zu finden, der möglichst weit um den Tempel herum führt. Mit aller Kraft quetsche ich mich durch die Menschenmenge auf die andere Straßenseite und in die kleine Gasse, wo ich zum Glück wieder selbst stehen und laufen kann. Ein netter indischer Guide spricht mich an und fragt mich, wo ich denn hin möchte. Und glücklicherweise führt von der kleinen Gasse aus tatsächlich ein Weg hinaus aus dem Getümmel und zum Stadion. Er erklärt mir kurz wie ich mich orientieren muss und innerhalb kürzester Zeit stehe ich vor der großen Arena, die, als ich endlich eintreffe, schon voll besetzt ist.

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Zu meinem Erstaunen stelle ich fest, dass die Vorführung absolut keine Aktivität für ausländische Touristen ist, sondern für die vielen Inder abgehalten wird, die zur Mela-Zeit die Stadt besuchen. Überall sitzen und stehen schon dichtgedrängt die Zuschauer; sogar auf den Mauern des riesigen Stadions. Doch wie so oft in Indien ist man Fremden gegenüber außerordentlich zuvorkommend. Für die wenigen ausländischen Gäste gibt es eine eigene, kleine Tribüne und so bekomme ich trotz meines späten Eintreffens sogar noch einen richtig guten Sitzplatz und kann das Geschehen bestens verfolgen.

In Rahmen der Veranstaltung sieht man fast alles, was zum Klischee von Rajasthan gehört: Folkloregruppen mit Kostümen Rajasthans, Musiker, Tänzerinnen, geschmückte Kamele und prächtige Kamelwagen. Doch am meisten beeindrucken mich die Sieger des Moustache-Competition, die für ihre prächtigsten Schnurrbärte prämiert wurden. Mit ihren Kostümen, der Ausstrahlung „echter“ Rajputen und ihrer Vielfalt an unterschiedlichsten Bärten sind sie für mich das Highlight des Events. Der Schnurrbart hat gerade in Rajasthan eine sehr lange Tradition und ist Schmuck und Erkennungszeichen zugleich. Es gibt in Rajasthan 18 Arten einen Turban zu wickeln, mehr als 200 Dialekte und noch viel mehr Möglichkeiten seinen Bart zu tragen.

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Alle Teilnehmer flanieren mit ihren wunderschönen Kostümen voller Stolz an den Zuschauern vorbei. Und auch wenn die Veranstaltung ein wenig anmutet, wie ein lebendig gewordener Reiseprospekt des indischen Tourismusverbandes, so ist sie doch mit ihrer Wucht an Farben ein wahres Eldorado für Fotografen wie mich.

Als der Vollmond schon am Himmel steht findet zu Ehren des heiligen Sees und seines Gottes noch eine kleine Aarti-Zeremonie statt, die ich natürlich auch nicht verpassen will. Und so beschließe ich meinen letzten Tag in Pushkar mit den Gebeten, Gesängen und Ritualen zu Ehren des großen Gottes Brahma, dem wir die Erschaffung unserer Welt verdanken und der es trotzdem nur zu einem einzigen Tempel im kleinen Städtchen Pushkar gebracht hat.

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